Gegen das Vergessen e.V.: Vortrags- und Gesprächsabend „Jüdische Spuren“
27.02.2026 // 17:30 Uhr
- Wolfgang Ettmüller: „Wie verlief die Arisierung der Zigarren- und Rauchtabakfabriken Felsenthal & Co.?“
- Martin Schwarzweller: „Das Schicksal der Geschwister Strauß in Ellerstadt“
- Manfred Geis: „Ludwig Strauß, ein herausragender Bürger der Stadt Bad Dürkheim“
- Georg Dumont: „Der jüdische Friedhof in Wachenheim“
Informationen zum Thema gibt es an einem Büchertisch.
Jüdische Spuren in der Region
Seit Jahrhunderten leben Menschen jüdischen Glaubens in unserer Region, sie waren Weinkommissionäre und Taglöhner, Rechtsanwälte und Schneider, Viehhändler und Metzger. Sie waren geachtete Mitbürger und wurden entrechtet, zwangsenteignet, vertrieben, ermordet oder in den Tod getrieben - und vergessen.
In vielen Orten gibt es Initiativen zur Aufarbeitung und Darstellung der jüdischen Geschichte. Hier wird bewusst der Versuch unternommen, gemeinsam für die Region Aspekte des jüdischen Lebens ins Bewusstsein zu rücken, denn Juden waren nicht nur Opfer, sondern mit ihrem Wirken gestaltender Teil des gesamten gesellschaftlichen Lebens.
An zwei Veranstaltungsabenden werden Fallbeispiele aus der lokalen und regionalen jüdischen Geschichte vor und während des Nationalsozialismus präsentiert. Die Kurzreferate zur Geschichte des Wachenheimer Friedhofs, der letzten Ruhestätte der Juden aus elf Gemeinden der Region war, dient dabei als thematische Klammer und verknüpft diese Einzelbeiträge.
Träger der Veranstaltung ist der Verein „Gegen das Vergessen e.V. – Förderverein zur Erhaltung des kulturellen Erbes der jüdischen Gemeinden in Wachenheim und Bad Dürkheim“.





