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Sehenswürdigkeiten

Gönnheimer Leben > Historie und Kulturgeschichte > Sehenswürdigkeiten > 

Sehenswürdigkeiten

Ortskern mit Bahnhofstraße, Bismarckstraße und Ludwigsstraße
In Gönnheim ist ein Ortskern erkennbar in der Ausdehnung des Dorfes um 1800, geschlossene Bebauung einer typischen vom Wein- und Ackerbau gestimmten Gemeinde aus Haken- und Dreiseithöfen aus dem 18. und 19. Jh., mit Scheunenkranz-Abschlüssen.

  • Martinskirche, Prot. Pfarrkirche, Ludwigstraße 48
    spätbarocker Saalbau, bez. 1756, Arch. wohl Rochenbach/Frankenthal;
    Chorflankenturm auf spätmittelalterlichen Resten;
    Glockengeschoss 1770, oberer Abschluß 1899, Arch. Franz Schöberl/Speyer

 

 

Unsere Martinskirche heute
Die Martinskirche vor 1979

  • Freilichtmuseum Römersarkophage (hinter der Martinskirche)
    Die Sarkophage stammen aus einem spätantiken Gräberfeld östlich von Gönnheim. Die wertvollen Grabbeigaben können im Archäologischen Schaufester in Speyer besichtigt werden. Die Sarkophage stammen durchweg aus der Zeit nach ca. 360 n.Chr. von der man annahm, dass die Bevölkerung aufgrund der Wirren durch die Völkerwanderung und des Niedergangs der römischen Kultur nicht mehr zu solchen Leistungen fähig gewesen wäre. Die Steine, aus denen die Sarkophage gefertigt wurden, stammen aus Steinbrüchen am Haardtrand. Die Sarkophage wiegen jeweils ca. 1500 kg, die Deckel ca. 700 kg. Sie wurden per Flaschenzug in die Erde, die zuvor auf ca. 1,8 m Tiefe ausgegraben wurde, eingelassen.

>>mehr Information: www.heimatverein-goennheim.de

  • Fachwerkhaus Best/Schröck, Bahnhofstraße 3: Toranlage (1822)
    Inschriftstein mit der Aufschrift 1682
  • Affensteiner Hof, Bahnhofstraße 5/7: Doppelwohnhaus, teilweise Zierfachwerk
    Nr. 5 Wappenschild mit der Bezeichnung 1662, Nr. 7 mit der Bezeichnung 1602;
    im Innern mit der Bezeichnung 1713; ehemalige Gartenpforte (1601)
    Wappenschild der ehemaligen Toreinfahrt (1683); Kellerabgang im Hof (1576)
  • Haus Lars Schreiber, Bismarckstraße 3: Spätklassizistisches Wohnhaus (1834), Toranlage (1822)
  • Altes Pfarrhaus , Bismarckstraße 10: Dorfplatz prägend
  • Ehemaliges Rats- und Schulhaus, Bismarckstraße 19:  spätklassizistischer Putzbau (1822); Dorfplatz prägend, heutige Nutzung des Untergeschosses: Gemeindebücherei Gönnheim und AWO-Begegnungsstätte
  • Hotel-Restaurant Landgasthof "Zum Lamm", Bismarckstraße 21,
    am Maktler Platz, Sandstein-Gebäude, Dorfplatz prägend
  • Haus-/Hof-Anwesen Eugen Gemlich, Bismarckstraße 24: Zweiteilige Renaissance-Toranlage (1595); Gewölbestall ca. 19. Jh.
  • Ehemaliges Gebäude des Polizeidieners, Bismarckstraße 33: Spätbarocker Dreiseithof (1789), um 1840/50 teilrenoviert; Krüppelwalmdachbau, tlw. Fachwerk (verputzt), Toranlage (1789)

 

 

  • Kulturscheune und Weinhaus Karl Meinhardt Sohn, Ludwigstraße 13
    typischer Dreiseithof, Jägerwalterhaus
  • Haus-Hof-Anwesen Swillus, ehemals Winzerverein Gönnheim, Ludwigstraße 17: Dreiseithof, 2 1/2-geschossiger Gründerzeitbau (1881), zweites Wohnhaus analog, Ställe und Scheune aus Rotsandstein-Quadern
  • Ludwigstraße 32: Zwei Schlußsteine der ehemaligen Toreinfahrten,
    beide mit Wappenschilden (1614 bzw. 1615)
  • Weingut Wilhelm Blaul + Sohn, Ludwigstraße 42: Anspruchsvolles, barockes Wohnhaus (1786), Anbauten und Nebengebäude Mitte 19. Jh.
  • Weingut Wilhelm Blaul + Sohn, Ludwigstraße 44: Toreinfahrt Spätbarock (1780)

  • Haus der Jugend, ehemals "Beckerhaus" Ludwigstraße 46: Toreinfahrt Spätbarock (1780)
    >> weitere Informationen

  • Spargelhof Walter, Ludwigstraße 50: Zweiteilige Toranlage, Spätbarock (1755)
  • Hofgut Gönnheim - Weingut - Restaurant - Gästehaus, Ludwigstraße 52: Spätbarocker Krüppelwalmdachbau, tlw. Fachwerk (verputzt), wohl 2. Hälfte 18 Jh.
  • Milchhäusel, Bismarckstraße 7a: ehemalige Milchannahmestelle, heute: "das kleine Haarhaus"
  • Wiegehäusel am Marktler Platz mit Brückenwaage, heute noch landwirtschaftlich genutzt.
 
Redaktion - 67161 Gönnheim