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Gedicht: Winterzeit (Heiner Hessel)

23.01.2021

ganztägig

Winterzeit
(Heiner Hessel)


Längst hat der Wind das letzte Blatt vom Baum gepflückt,
das lustig Lied der Vöglein ist verklungen,
schon früh am Morgen hatten sie gesungen
und meine Seele und das Herz beglückt.

Die Tiere rüsten schon zum langen Winterschlaf,
am Himmel noch ein letzter Drachen schwebt,
der widerwillig sich im kalten Wind erhebt,
im dürren Gras äst einsam noch ein Schaf.

Die Menschen die man sieht auf Straßen,
sind eingehüllt von Kopf bis zu den Füßen.
Nur solche, die nach draußen müssen,
holen kalte Ohren sich und rote Nasen.

Schneeflocken fallen wirbelnd weit und breit,
der erste Schneemann steht im Garten,
die Kinder konnten kaum erwarten
bis alle Straßen, Felder tief verschneit.

Die Tannen hüllen sich in weiße Kleider ein,
der Hauch des Atems schwebt in kalter Luft,
das Haus durchzieht vom Backen feiner Duft;
wie wunderschön kann doch der Winter sein.

 
Redaktion - 67161 Gönnheim