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Gönnheimer Geschichte bis heute

16. Jahrhundert
Die Zahl der Einwohner Gönnheims nahm von 124 im Jahr 1521 auf 184 im Jahr 1592 zu.

1618 bis 1648
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Gönnheim bis auf drei Häuser niedergebrannt.

1688 bis 1697
Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges hinterließen die Franzosen eine Zone verbrannter Erde. Es blieben nur einige der steinernen Torbögen stehen.

Im Jahre 1699
Die Gemeinde Gönnheim siegelte nachweisbar erstmals mit dem neben stehenden Wappen. Am 15. Mai 1845 genehmigte König Ludwig I. von Bayern offiziell das Wappen des St. Martin.

18. Jahrhundert
Glaubensgründe und hohe Steuerlasten nötigten drei Familien nach Pennsylvanien und vier nach Galizien auszuwandern.

Im Jahre 1753
Von der reformierten Gemeinde wurde ein Haus gekauft und darin die erste Schule eingerichtet. Bis dahin waren die Gönnheimer Kinder in Friedelsheim zur Schule gegangen.

Im Jahre 1756
Die Gönnheimer Kirche wurde an Stelle der Martinskapelle von 1488 errichtet.

1793 bis 1795
Die Gönnheimer mussten dem französischen Revolutionsheer Tribut zollen und hatten Plünderungen zu erdulden.

Torbogen in der Bismarckstraße 24 aus dem Jahre 1795

Im Jahre 1845
Pfarrer Johannes Eckhard gründete den Sing- und Leseverein. 1849 wurde er als Anhänger der revolutionären Bewegung und als aktiver Freischärler zum Tode verurteilt. Er floh mit Hilfe des Bürgermeisters Sorg nach Amerika.

Im Jahre 1892
Gönnheim wurde Knotenpunkt für die neue Postkutschenstrecke Bad Dürkheim - Oggersheim und für die seit 1889 bestehende Strecke Bad Dürkheim - Schifferstadt

Im Jahre 1902
Die Gemeindebücherei wurde als "Volksbibliothek" im Anschluss an den Verein für Volksbildung in Berlin gegründet. Beim 25-jährigen Bestehen am 27.11.1927 wurde ein Bestand von 500 Büchern gezählt.

Im Jahre 1913
Gönnheim wird an die Rhein-Haardt-Bahn angeschlossen. Bei den Bauarbeiten wurden Hinweise auf eine vorchristliche Besiedlung gefunden.

Im Jahre 1928
Gönnheim wurde an das Wasserversorgungsnetz der Friedelsheimer Gruppe angeschlossen.

Im Jahre 1931
Der Turnverein erwarb vom stillgelegten Flugplatz Lachen-Speyerdorf eine Flugzeughalle, erstellte in viel Eigenleistung eine Turnhalle von 22 x 44 Metern und gliederte eine Vereinsgaststätte an.

Am 6.12.1942
Bei einem Fliegerangriff durch Brandbomben wurden die Kirche samt Kirchturm, 3 Wohnhäuser, 42 Scheunen und Nebengebäude ein Raub der Flammen.

Am 11.07.1965
Das gemeinsame Schulgebäude für die beiden Gemeinden Gönnheim und Friedelsheim wurde eingeweiht.

Im Jahre 1971
Gönnheim feierte das 1200-jährige Bestehen mit einem großen Festakt mit Umzug im Beisein des Rheinland-Pfälzischen Ministerpräsidenten Dr. Helmut Kohl.
 

Im Jahre 1972
Im Rahmen der Gebietsreform schlossen sich die Gemeinden Ellerstadt, Friedelsheim, Gönnheim und Wachenheim zur "Verbandsgemeinde Wachenheim an der Weinstraße" zusammen.

Am 27.11.1979
Der Kirchturm erhielt seine ursprüngliche Spitze als Zwiebelturm zurück und wurde feierlich eingeweiht.

1980/81
Hildegard Weber wurde zur Pfälzischen Weinkönigin gewählt. Im darauf folgenden Jahr repräsentierte sie den Deutschen Wein als Weinkönigin.

1990/91
Unsere Gönnheimerin Diane Blaul regierte als Pfälzische Weinkönigin.

 

Hildegard Weber
Diane Blaul

In den Jahren 1998 und 2001
Erschließung Baugebiet "Bannzäune West" und 2001 Baugebiet "Pferchwiesen".
Attraktive Wohngebiete für viele Familien in ruhigen Ortsrandlagen.

Im Rahmen der Erschließung des Baugebietes "Pferchwiesen" konnte das örtliche Naherholungsgebiet "Gänsewiese" günstig an das öffentliche Wasser-, Strom- und Gasnetz angeschlossen werden.

Gemeindeeigene Grundstücke wurden in einem kleinen Flurbereinigungsverfahren dem Schwabenbach als Gewässerrandstreifen angegliedert, dienen der Gemeinde als Ausgleichs- und Ersatzflächen für künftige Baugebiete und weitere Flächenversiegelungen.

Mai - August 2001
Agenda 21 nahm ihre Arbeit auf mit hoher Bürgerbeteiligung.

Bei Erschließungsarbeiten zum Baugebiet "Pferchwiesen" wurde ein weiteres Zeugnis aus der Römerzeit aus Ende des 4., Anfang des 5. Jahrhunderts n. Chr. entdeckt:

Ein Feld mit 31 Bestattungen - darunter 9 in Sarkophagen - wurde von den Mitarbeitern der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) - Direktion Archäologie Speyer unter Leitung von Professor Dr. Bernhard freigelegt und gesichert. Die Sarkophage wurden hinter der Martinskirche in einem kleinen Park und in der "villa rustica" Wachenheim aufgestellt. Die besterhaltenen Fundstücke können im Archäologischen Schaufenster, Speyer, besichtigt werden.

Die Qualität und die geborgenen Fundstücke der Sarkophage lassen Rückschlüsse zu, wie wohlhabend die Bestatteten gewesen sind.

Im Jahr 2003
Die Veränderung der Fließrichtung und die größere Dimensionierung des östlichen Ludwigstraßenkanals brachte den Hochwasserschutz für die Ortsmitte einen entscheidenden Schritt weiter.

Im Jahr 2007
Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Friedelsheim und Gönnheim fusionieren und nehmen das neue Gerätehaus in Betrieb.

Sommer 2009
Die Gemeinde konnte von der Prot. Kirche Gönnheim ein altes Winzerhaus kaufen und darin einen Jugendtreff einrichten. Heute ein beliebter Treffpunkt der Kinder und Jugendlichen aus Gönnheim und Friedelsheim. Bei Planung und Ausführung haben die Jugendlichen mitgewirkt.

Im September 2011
Wir feierten die Einweihung der Kindertagesstätte Weltentdecker Janusz-Korczak-Haus für die Gemeinden Friedelsheim und Gönnheim. Bei Planung und Realisierung wirkten Kita-Teams sowie Eltern, Ratsmitglieder und an Erziehungsprozessen Beteiligte beider Gemeinden mit.

April 2012
Laura Stapf vertritt als Weinprinzessin die Winzer aus Friedelsheim-Gönnheim und repräsentiert beide Weinorte bei Festen und Veranstaltungen.

Langjähriger Tradition folgend, setzen sich immer wieder junge Damen der Gemeinde als Repräsentantinnen für die Weinwirtschaft mit persönlichem Idealismus ein.

Weinprinzessin Laura Stapf I. wird von den Gönnheimer Winzern "auf Händen getragen".

In den Jahren 2013-2014
Gestaltung Dorfmitte und Erneuerung Kerwe-Platz.

 
Redaktion - 67161 Gönnheim